Wie weit darf eine Familie gehen, wenn sie glaubt, das Richtige zu tun? Und wann wird aus Fürsorge Verrat?
In Frank Katzbachs Erzählung „Verrat“ gerät Ulrike zwischen die Erwartungen ihrer Eltern, ihre eigenen Lebensentscheidungen und ein politisches System, das Misstrauen gezielt für seine Zwecke nutzt.
Was als familiärer Konflikt beginnt, zieht über mehrere Jahre Folgen nach sich. Überzeugungen, Ängste und vermeintlich gute Absichten führen zu Entscheidungen, die das Leben mehrerer Menschen verändern. Dabei wird immer unklarer, wer wen tatsächlich verraten hat – und wer möglicherweise selbst getäuscht wurde.
Die Geschichte urteilt nicht vorschnell. Sie erzählt von familiären Bindungen, Bevormundung, Loyalität und zerstörtem Vertrauen. Am Ende steht nicht nur die Frage nach der Schuld, sondern auch danach, ob eine Familie nach einem solchen Bruch wieder zueinanderfinden kann.
Die vollständige Lesung
„Verrat“ stammt aus Frank Katzbachs Erzählband „Die Erde ist eben doch eine Scheibe“. Die vollständige, rund zweistündige Geschichte wird von Mark Bold gelesen und von atmosphärischen Schwarz-Weiß-Illustrationen begleitet.
„Verrat“ jetzt auf YouTube anhören
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Mehr über das Buch
„Die Erde ist eben doch eine Scheibe“ versammelt 14 Kurzgeschichten über Irrtümer, Gerüchte, vermeintliche Gewissheiten und die überraschenden Abgründe menschlichen Handelns.
